Eine Story im Backlog ist, ganz banal gesprochen, das Versprechen, miteinander zu reden.

Diesen Satz habe ich in einem Projekt aufgeschnappt, in dem fünf Scrum-Teams versuchen, gemeinsam ein doch recht komplexes Produkt herzustellen. In diesem Projektumfeld ist Kommunikation an sich schon eine Herausforderung. Die Teammitglieder sind auf drei Stockwerke verteilt. Jedes Team hat seinen eigenen Plan ein dazu passendes Sprint-Ziel. Die Teammitglieder tauschen sich im Daily aus. Nur Vertreter der Teams treffen sich zu übergreifenden Abstimmungen. Das Review gestalten jedoch alle Teams gemeinsam. Und sie haben ein gemeinsames Backlog.

Das gemeinsame Backlog in JIRA ist ein wichtiges Hilfsmittel für die Kommunikation. Jedes Teammitglied hat die Möglichkeit, jede Story zu lesen, auch unterwegs oder zuhause. Im gut gepflegten Backlog sind besonders teamübergreifende Abhängigkeiten der Storys untereinander abgebildet. In JIRA gibt es zusätzlich zum Sprint die Dimensionen Epic und Version und die Möglichkeit, eine Liste von Stichworten einzutragen. Eine Story wird so zu einem mächtiges Werkzeug für die Kommunikation, als Kristallisationspunkt für Diskussionen und Verbesserungen. Eine Story wird so zu einem sehr wichtigen Element des scrum-basierten Entwicklungsprozesses.

Nur eines muss ein Product-Owner unbedingt beachten: Eine Story ist in keinem Fall eine nachhaltige Dokumentation.