CARDS+

Tag: Systembeschreibung (page 1 of 3)

Was beschreibt der Baustein Task?

Komplexe IT-Systeme bestehen aus Software, Middleware und Hardware. Der Betrieb eines IT-Systems stellt nicht erst seit der Idee der DevOps eine große Herausforderung an eine Betriebsorganisation. Moderne Systeme sind heterogen in vielerlei Hinsicht. Software wird von den Entwicklern in verschiedenen Programmiersprachen entwickelt. Eine Architektur mit Microservices oder die Verwendung der Cloud führt zu einer Vielzahl von Komponenten, die mit unterschiedlichen Technologien realisiert werden. Datenbanken haben relationale Modelle oder sind dokumenten- oder graphenbasiert. Verteilte Datenverarbeitung mit Events oder Microbatches spielt durch den Bedarf an Big-Data-Lösungen eine immer größere Rolle. Die Liste ließe sich noch fortsetzen.

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Logo Redenswerte

Zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben wurden unsere Teams verstärkt. Im Rahmen einer Reihe von Einführungsveranstaltungen durfte ich den neuen Entwicklern Silas Entner, Josef Eilers und Jan Eklund die Methode CARDS+ als Grundlage für unser Vorgehen zur fachlichen und technischen Dokumentation im Projekt vorstellen.

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Confluence macht es möglich!

Die Methode CARDS+ ist ein agiler Ansatz mit dem Ziel, Produktwissen strukturiert und mit hoher Qualität zu erfassen. Ohne Wiki wird die Umsetzung jedoch nicht gelingen. Confluence vom australischen Hersteller Atlassian ist so ein Wiki. Ein Confluence-Bereich ist sehr gut geeignet für den Aufbau einer Produktdokumentation. Confluence hat alle Funktionen, die notwendig sind für die Umsetzung der Methode CARDS+. Und mit dem Add-On-Konzept gibt es eine Vielzahl von Erweiterungsmöglichkeiten für das Wiki, z.B. Glossary, Scroll-Office, Scroll-Versions und die Integration von Gliffy, Draw.io oder Balsamiq.

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CARDS+ auf einer Seite

Die Methode CARDS+ ist ein agiler Ansatz, um Wissensmanagement in Software-Projekten richtig zu organisieren und zielgerichtet und inkrementell zu dokumentieren. Mit einer festen Struktur in einem Wiki und Prinzipien und Praktiken der Entwickler bringen wir Effizienz und Qualität in die Erstellung und Pflege einer Dokumentation. In diesem Blog gibt es keine Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen. Ich lade aber jeden interessierten Leser ganz herzlich ein, auf XING Feedback oder Fragen zum Blog zu hinterlassen. Gerne diskutiere ich dort Ideen, Vorteile und Nachteile von CARDS+ und anderen agilen Ansätzen.

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CARDS+ auf einen Blick

Die Methode CARDS+ ist ein agiler Ansatz, um Wissensmanagement in Software-Projekten richtig zu organisieren und zielgerichtet und inkrementell zu dokumentieren. Mit einer festen Struktur in einem Wiki und Prinzipien und Praktiken der Entwickler bringen wir Effizienz und Qualität in die Erstellung und Pflege einer Produktdokumentation.
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Was beschreibt der Baustein Case?

Mit einer Anforderung drückt ein Stakeholder einen aus seiner Sicht wichtigen Bedarf an einer Erweiterung oder Änderung des Software-Produktes aus. In der Analyse der Anforderung wollen Product-Owner, Business-Analysten und das cross-funktionale Team einen Einblick in das fachliche Problem bekommen und ein gemeinsames Verständnis über Ziele und Lösungen entwickeln. Wir machen uns auch Gedanken über die Auswirkungen der Umsetzung. Das Sammeln von relevanten Informationen (das Produktwissen) und das Einholen von Feedback aus den Fachabteilungen ist ein ganz wichtiger Teil der Analyse.

Ein Case ist das Ergebnis von Entscheidungen aus dem Backlog-Management agiler Software-Entwicklung.

In der Methode CARDS+ untersuchen wir jede Anforderung vom Groben (als Epic) ins Feine (als Case). Über den beiden schwebt noch die Zuordnung zum Aufgabenbereich (als Topic).

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Was beschreibt der Baustein Manual?

Das Benutzerhandbuch ist das “Buch”, in dem die Bedienung der Software für die Nutzer beschrieben ist. Es ist Teil der Produktdokumentation. Projekte planen die Aktualisierung des Benutzerhandbuches gerne so spät wie möglich. In Projekten mit klassischen Vorgehensmodell  (“Wasserfall”) ist sowas noch einigermaßen gut planbar. Mit den agilen Methoden in den Projekten ergibt sich das Problem, dass am Ende des Sprints auch das Benutzerhandbuch fertig sein muss. Das ist meiner Ansicht nach nur schwer leistbar, weil der Großteil der Arbeit in der Gestaltung des Inhaltes liegt – fehlerfreie Inhalte vorausgesetzt. Oft ist die Gestaltung des Benutzerhandbuches und die Art der Veröffentlichung an Vorgaben des Unternehmens gebunden. Es ist auch schwer vorstellbar, dass jedes cross-funktionale Team die Rolle des technischen Redakteurs besetzen kann, wie es für ein professionelles Handbuch notwendig ist.

Im Zusammenhang mit der Spezifikation von Benutzeroberflächen der Anwendung unterscheiden wir Layouts und Manuals. Beide Artefakte haben das Ziel, die Benutzeroberfläche zu beschreiben.

In einem Manual beschreiben wir die Verwendung der Benutzeroberfläche, also das gewünschte fachliche Verhalten aus Sicht der Nutzer. Manuals sind als ideal geeignet, um daraus Testfälle abzuleiten. Aus diesem Grund werden während der Realisierung einer Benutzeroberfläche – hier verwenden wir die Layouts – für den Test bereits die Manuals erstellt. Wir legen für jeden Anwendungsfall, der durch die Akzeptanzkriterien einer User-Story gefordert wird, ein Manual an und beschreiben dort aus Sicht des Nutzers die besonderen Randbedingungen für die Verwendung der Benutzeroberfläche.

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Logo Redenswerte

Wir haben den ersten Sprint hinter uns gebracht. Ein Sprint, bei dem das Team zum ersten Mal mit Ergebnissen der Methode CARDS+ gearbeitet hat. Pirmin Ofner (kurz PO), unser Product-Owner, hat sich Gedanken zum Ergebnis des Sprints gemacht.

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Was ist mit der Hygiene?

Hygiene ist der Sammelbegriff für Maßnahmen zur Erhaltung der Sauberkeit. Die Methode CARDS+ definiert solche Maßnahmen im Zusammenhang mit der Erstellung und Pflege einer Produktdokumentation.

12 Was ist mit der Hygiene

Ich habe mich in einem früheren Beitrag mit der Frage beschäftigt, was mit der Qualität von Dokumenten passiert, die wir in einer irgendwie gearteten Ablage für eine gewisse Zeit speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder hervorholen. Ein Dokument verliert immer mehr Qualität, je länger es unverändert liegen bleibt, während sich das Produkt weiterentwickelt. Es verdirbt. Schlimm an verdorbenen Dokumenten ist, dass wir sie nicht als solche erkennen.

Was bedeutet aber Hygiene für eine Produktdokumentation?
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