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Tag: Prozess (page 1 of 2)

Agile Prozessmodelle und die ISO 9001

Die Organisation muss einen Entwicklungsprozess erarbeiten, umsetzen und aufrechterhalten, der dafür geeignet ist, die anschließende Produktion und Dienstleistungserbringung sicherzustellen. Bei der Bestimmung der Phasen und Steuerungsmaßnahmen für die Entwicklung muss die Organisation die benötigten dokumentierten Informationen bereitstellen, um zu bestätigen, dass die Anforderungen an die Entwicklung erfüllt wurden.
ISO 9001, Kapitel 8.3

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Interessierte Parteien in der ISO 9001

Aufgrund ihrer Auswirkung bzw. ihrer potentiellen Auswirkung auf die Fähigkeit der Organisation zur beständigen Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen, die die Anforderungen der Kunden und die zutreffenden gesetzlichen und behördlichen Anforderungen erfüllen, muss die Organisation die interessierten Parteien […] bestimmen.
ISO 9001, Kapitel 4.2

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Anwendungsbereich der ISO 9001

Die in dieser Internationalen Norm festgelegten Anforderungen sind allgemeiner Natur und auf jede Organisation zutreffend, unabhängig von deren Art oder Größe oder von der Art der von ihr bereitgestellten Produkte und Dienstleistungen.
ISO 9001, Kapitel 1

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Der prozessorientierte Ansatz der ISO 9001

Diese Internationale Norm wendet den prozessorientierten Ansatz an, der das Planen-Durchführen-Prüfen-Handeln-Modell (englisch: Plan-Do-Check-Act) sowie risikobasiertes Denken umfasst.
ISO 9001, Kapitel 0.1

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Qualität durch Beschränkung

Agile Entwicklung mit Scrum hat aus gutem Grund Regeln, die alle einzuhalten sind. Scrum ist es nur, wenn die drei Rollen Product-Owner, Scrum-Master und Team besetzt sind, das Team in regelmäßigen Sprints ein Product-Backlog abarbeitet und kontinuierlich Produktinkremente liefert. Jeder Sprint wird gemeinsam geplant (Refinement, Planning). Am Ende jedes Sprints gibt es eine Präsentation der Sprint-Ergebnisse (Review). Nur so funktioniert Scrum. Eine Vereinfachung (z.B. Weekly statt Daily) birgt das Risiko, dass das Vorgehen nicht mehr die gewünschten Ergebnisse liefert. Jede grundsätzliche Veränderung führt dazu, dass die Methode nicht mehr funktioniert. Die Änderung der Sprint-Ziele während des Sprints wird gerne als besonders agil bezeichnet. Mit Scrum hat diese Art der Agilität aber nichts zu tun.

Gleiches gilt auch für CARDS+. Die Struktur des Wiki, die Bausteine und Prinzipien und Praktiken sind aufeinander abgestimmt. Nur im Wiki kann inkrementell dokumentiert werden. Die Bausteine sind so gestaltet, dass Wissen schrittweise erfasst wird, vom Groben ins Feine. Code und Test werden berücksichtigt und definieren die Grenzen der Produktdokumentation.

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CARDS+ in großen Unternehmen

Viele Unternehmen in Deutschland stehen vor der großen Herausforderung der digitalen Transformation. Sie wirkt sich auf alle Geschäftsfelder des Unternehmens aus. Die IT des Unternehmens muss in vielen Fällen überarbeitet werden. Themen wie systematische Analyse aller Daten des Unternehmens (big data, data mining, text mining) und darauf aufbauend Prognosen (predictive analytics, machine/deep learning) und Simulationen überfordern die jetzt im Einsatz befindlichen Systeme. Diese Bestandssysteme können nur mehr sehr aufwändig und langsam geändert werden, weil sie häufig komplexe Verbünde monolithischer Anwendungen sind. Schnelle Reaktionen auf sich ändernde Märkte oder Ziele des Unternehmens sind dann mit großen Risiken für die IT verbunden.

15 CARDS+ in großen Unternehmen

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