CARDS+

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Die große Chance!

Agile Methoden im Projekt- und Produktmanagement, in der Anforderungsanalyse und bei Realisierung, Test, Einführung und Betrieb sind große Herausforderungen für jede Projektorganisation. Häufig sind die Entscheider in diesen Projekten Personen, die nicht überzeugt sind von Agilität, ein eigenes Verständnis davon haben (z.B. agil mit chaotisch verwechseln) oder ganz einfach nichts oder zu wenig darüber wissen. Dadurch entstehen ganz spezielle Prozesse, ein projektspezifischer Mix aus Vorgehensmodellen. Akzeptieren wir die Tatsache, dass für etablierte Management-Prozesse Lastenheft, Pflichtenheft und vor allem Expertenschätzungen notwendig sind, dann ergibt sich mit der Verwendung von CARDS+ die Chance, diese Inhalte gewinnbringend und qualitätsfördernd für die Realisierung zu erhalten.

15 Die große Chance

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Wir sind fertig!

Die Frage, ob und wann ein Produkt “fertig” ist, beschäftigt uns schon seit es Projekte und Projektmanagement für Software-Produkte gibt. Auch im klassischen Wasserfallmodell ist es das wesentliche Ziel, am Ende der Abnahmephase ein für produktive Nutzung geeignetes Produkt zu haben. Agile Methoden unterscheiden sich in diesem Punkt nur durch den Versuch, Probleme am Weg zu diesem Ziel schneller und sicherer erkennen zu wollen und auf wechselnde Randbedingungen und Anforderungen besser und zielgerichteter reagieren zu können. Ob klassisch oder agil, auf dem Weg zum “fertigen” Produkt werden viele wichtige Entscheidungen getroffen. Für die Beurteilung der Vollständigkeit des Produktes definieren und prüfen wir vielfältige Kriterien und Qualitätsmerkmale.

14 Wir sind fertig

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Logo Redenswerte

Zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben wurden unsere Teams verstärkt. Im Rahmen einer Reihe von Einführungsveranstaltungen durfte ich den neuen Entwicklern Silas Entner, Josef Eilers und Jan Eklund die Methode CARDS+ als Grundlage für unser Vorgehen zur fachlichen und technischen Dokumentation im Projekt vorstellen.

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Wie pflegen wir das Backlog?

Das Backlog ist ein wichtiges Artefakt von Scrum. Es ist als Product- und Sprint-Backlog Bestandteil des agilen Prozesses. Es beschreibt den aktuellen Zustand der Planung für das Produkt bzw. den Sprint für das nächste Produktinkrement. In Rahmen meiner Zertifizierung zum Product-Owner hat der Kursleiter Roman Pichler den Begriff “Backlog-Management” geprägt. Er subsummiert darunter die bekannten Begriffe wie “Grooming” und “Refinement”. Seiner Meinung nach hat vor allem der Begriff “Grooming” störende Konotationen. Der Begriff “Management” hingegen beinhaltet ganz klar alle Arten von Veränderungen, die wir in einem Backlog machen.

12 Wie pflegen wir das Backlog

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CARDS+ auf einer Seite

Die Methode CARDS+ ist ein agiler Ansatz, um Wissensmanagement in Software-Projekten richtig zu organisieren und zielgerichtet und inkrementell zu dokumentieren. Mit einer festen Struktur in einem Wiki und Prinzipien und Praktiken der Entwickler bringen wir Effizienz und Qualität in die Erstellung und Pflege einer Dokumentation. In diesem Blog gibt es keine Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen. Ich lade aber jeden interessierten Leser ganz herzlich ein, auf XING Feedback oder Fragen zum Blog zu hinterlassen. Gerne diskutiere ich dort Ideen, Vorteile und Nachteile von CARDS+ und anderen agilen Ansätzen.

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Dokumente für eine Big Story

Agile Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass nicht alle Anforderungen von Beginn an festgelegt werden. Der Product-Owner oder ein Business-Analyst hat die Aufgabe, eine konkrete Anforderung für alle Projektmitarbeiter “begreifbar” zu machen. Ein ganz wichtiges Ziel der Methode CARDS+ ist es, die ganze Geschichte – die Big Story – einer Funktion des Systems zu erhalten.

07 Dokumente für eine Big Story

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CARDS+ auf einen Blick

Die Methode CARDS+ ist ein agiler Ansatz, um Wissensmanagement in Software-Projekten richtig zu organisieren und zielgerichtet und inkrementell zu dokumentieren. Mit einer festen Struktur in einem Wiki und Prinzipien und Praktiken der Entwickler bringen wir Effizienz und Qualität in die Erstellung und Pflege einer Produktdokumentation.
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Was beschreibt der Baustein Manual?

Das Benutzerhandbuch ist das “Buch”, in dem die Bedienung der Software für die Nutzer beschrieben ist. Es ist Teil der Produktdokumentation. Projekte planen die Aktualisierung des Benutzerhandbuches gerne so spät wie möglich. In Projekten mit klassischen Vorgehensmodell  (“Wasserfall”) ist sowas noch einigermaßen gut planbar. Mit den agilen Methoden in den Projekten ergibt sich das Problem, dass am Ende des Sprints auch das Benutzerhandbuch fertig sein muss. Das ist meiner Ansicht nach nur schwer leistbar, weil der Großteil der Arbeit in der Gestaltung des Inhaltes liegt – fehlerfreie Inhalte vorausgesetzt. Oft ist die Gestaltung des Benutzerhandbuches und die Art der Veröffentlichung an Vorgaben des Unternehmens gebunden. Es ist auch schwer vorstellbar, dass jedes cross-funktionale Team die Rolle des technischen Redakteurs besetzen kann, wie es für ein professionelles Handbuch notwendig ist.

Im Zusammenhang mit der Spezifikation von Benutzeroberflächen der Anwendung unterscheiden wir Layouts und Manuals. Beide Artefakte haben das Ziel, die Benutzeroberfläche zu beschreiben.

In einem Manual beschreiben wir die Verwendung der Benutzeroberfläche, also das gewünschte fachliche Verhalten aus Sicht der Nutzer. Manuals sind als ideal geeignet, um daraus Testfälle abzuleiten. Aus diesem Grund werden während der Realisierung einer Benutzeroberfläche – hier verwenden wir die Layouts – für den Test bereits die Manuals erstellt. Wir legen für jeden Anwendungsfall, der durch die Akzeptanzkriterien einer User-Story gefordert wird, ein Manual an und beschreiben dort aus Sicht des Nutzers die besonderen Randbedingungen für die Verwendung der Benutzeroberfläche.

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Agil dokumentieren! Von Jazz inspiriert

Sie fragen sich jetzt, was hat agil dokumentieren mit Jazz zu tun. Nun, ich will es kurz erklären. Kürzlich habe ich das Jazzfestival in Saalfelden besucht. Im Besonderen war es die Session von Steve Coleman, die mich über ein paar Dinge im Zusammenhang mit agilem dokumentieren nachdenken ließen. Wie es dem Charakter des Festivals entspricht, handelte es sich um modernen Jazz. Moderner Jazz ist komplex. Steve Coleman ist einer der wichtigsten Sucher im modernen Jazz, einer der stets für Überraschungen gut ist.

Aber ich will jetzt nicht die musikalische Qualität des Konzertes beurteilen. Ich habe mich gefragt, wie diese Gruppe Menschen es schafft, ein komplexes Musikstück zu entwickeln und gemeinsam so virtuos umzusetzen.

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Was beschreibt der Baustein Layout?

Benutzeroberflächen sind das für die Nutzer sichtbare Ergebnis unseres Projektes. Zum einen unterstützt die Benutzeroberfläche Abläufe innerhalb von Geschäftsprozessen des Unternehmens. Auf der anderen Seite stellen die Daten, die mithilfe der Benutzeroberfläche erfasst werden, einen hohen Wert für die Nutzer und das Unternehmen dar. In der Benutzeroberfläche einer Anwendung steckt daher ein enormes Wissen. Dieses Wissen gilt es zu sichern.

In einem Layout beschreiben wir die Gestaltung und die Struktur der Benutzeroberfläche. Layouts benötigen wir bereits vor dem Start des Sprint in der geforderten Qualität. Mit bestimmten Typen von Layouts wird bereits in der Analyse der Versuch unternommen, wiederverwendbare Elemente der Benutzeroberfläche zu identifizieren. Teilbereiche der Benutzeroberfläche erfassen wir als Layouts vom Typ Panel. Der Designer der Benutzeroberfläche gibt dem Entwickler damit frühzeitig den Hinweis, dass es Potential für eine wiederverwendbare Software-Komponente gibt. Weitere Bausteine für eine geplante Wiederverwendung sind Layouts vom Typ Prompt und Widget.

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