CARDS+

Tag: Begriff

Umgebungsübersicht

In einem IT-System ist jede Komponente ein Knoten in einem mehr oder weniger komplexen Netzwerk. Eine Umgebungsübersicht ist ein zentraler Anlaufpunkt für die Betriebsorganisation, aber auch für Entwickler und Tester. Sie beinhaltet Informationen über die Version jeder Komponente, welche Komponente wie oft als Instanz existiert, wie viel Speicher sie verwendet oder wie ihr aktueller Zustand ist. Abhängig von der gewählten Architektur zeigt so eine Übersicht noch viele weitere Merkmale.

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Betriebsanweisungen

Es ist offensichtlich, dass ein Restaurant wesentlich effektiver (also gewinnbringender) funktioniert, wenn Köche und Kellner ihre Aufgaben beherrschen und gut zusammenarbeiten. Sowohl Koch als auch Kellner haben Aufgaben, die sie wiederholt ausführen. Der Koch muss die Erwartungen der Gäste des Restaurants erfüllen und die Speisen so zubereiten, wie sie in der Speisekarte stehen. Der Kellner muss wissen, wie er einen Tisch eindeckt und wie er Getränke und Speisen serviert. Das Konzept der DevOps überträgt diese Gedanken auf die agile Software-Entwicklung. Product-Owner (Chefkoch) und das cross-funktionale Scrum-Team (Entremetier, Gardemanger, Pâtissier und Saucier) liefern ein Produkt (Speisen). Die Betriebsorganisation (u.a. Kellner) definiert Qualitätsanforderungen, achtet auf die Einhaltung der Qualität des Produktes und macht es für die Nutzer (Gäste) verfügbar.

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Qualität sichtbar machen

In einem Vortrag über Herausforderungen und Ergebnisqualität der Pflege im Gesundheitswesen des 21. Jahrhundert war das Motto «Gutes tun und es gut tun». Die Autorin hat gleich zu Beginn ein paar sehr gute Fragen gestellt, die ich für die Methode CARDS+ und für die Frage der Autoren nach der Qualität einer Produktdokumentation adaptieren konnte:

  1. Wie wissen wir, dass wir es «gut tun»?
  2. Wissen alle Entwickler und Tester im Projekt, dass wir es «gut tun»?
  3. Weiß die Betriebsorganisation, dass wir es «gut tun»?
  4. Wissen die Stakeholder und Nutzer, dass wir es «gut tun»?

Die Antwort bei Punkt 1 ist noch leicht zu beantworten. Im agilen Umfeld, speziell bei Scrum, gibt es die sogenannte «prime directive»:

Regardless of what we discover, we understand and truly believe that everyone did the best job they could, given what they knew at the time, their skills and abilities, the resources available, and the situation at hand.
Norman L. Kerth

Punkt 1 ist unser Ziel und wir glauben fest daran, dass jeder sein bestes dazu tut. Schaffen wir es, alle Personengruppen als Leser unserer Produktdokumentation zu gewinnen, dann können wir jede Frage mit einem klaren Ja beantworten.

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Sollen Begriffe für Code übersetzt werden?

Jede Software hat das Ziel, Probleme innerhalb eines Fachgebiets – der Domäne – für ihre Nutzer zu lösen. Beim Domain-Driven Design (kurz DDD) geht es nicht nur um die technische Umsetzung, sondern auch um unsere Denkweise beim Entwurf des Systems. DDD zusammen mit CARDS+ eröffnet weitere Optionen. Fachklassen (Entity und Aggregate) aus dem DDD sind eine ideale Ergänzung zum entsprechenden Begriff im Glossar. Das ist immens wichtig für die Bildung eines gemeinsamen Vokabulars im Projekt. Die gemeinsame Sprache ist ein wichtiges Ziel von CARDS+ und DDD.

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Warum brauchen wir Fachklassen?

Diese Frage habe ich mir in den letzten Jahren sehr häufig gestellt. Ich war während meiner Mitarbeit in mehreren großen Software-Projekten immer wieder mit sehr aufwändig erstellten Fachklassenmodellen konfrontiert. Die meisten dieser Projekte hatten kein agiles Vorgehen. Die Fachklassen waren deshalb Ergebnis der Fachkonzeption.

Können wir in agilen Projekten auf die Beschreibung von Fachklassen verzichten?
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Im Glossar gilt das Highlander-Prinzip: Es darf nur einen geben.

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Warum brauchen wir ein Glossar?

Ein Glossar ist eine Sammlung von Fachbegriffen aus dem Geschäftsfeld im Unternehmen, in dem die Software zum Einsatz kommt. Das Glossar der Methode CARDS+ ist Teil des Wiki, Teil der Produktdokumentation. Das Glossar ist das “Wörterbuch” des Projektes. Es ist ein Mini-Lexikon, zugeschnitten auf das Produkt.

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Das Glossar ist das “Wörterbuch” des Projektes. Es ist ein Mini-Lexikon, zugeschnitten auf das Produkt.

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Wieso benötigen wir eindeutige Begriffe?

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt einer guten Dokumentation ist die klare Definition und Verwendung von Begriffen – fachlich und technisch. In einem komplexen Umfeld kommt es sehr oft zu der Situation, in denen wir unterschiedliche Ausdrücke für den gleichen Begriff in der Systembeschreibung verwenden, um damit unterschiedliche Zielgruppen besser zu erreichen.

05 Wieso benötigen wir eindeutige Begriffe

In der technischen Umsetzung müssen wir uns jedoch für einen Begriff entscheiden. Bei der Wahl der Begriffe ist es wichtig, die Sprache der Nutzer des Systems und der Fachabteilungen zu berücksichtigen.

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