CARDS+

Tag: Architektur (page 1 of 2)

Was beschreibt der Baustein Spec?

Agile Software-Entwicklung hat uns von einigen Zwängen der phasen-orientierten Prozesse befreit.

  • Wir müssen nicht mehr alles zu Beginn des Projektes wissen. Wir dürfen miteinander und voneinander lernen.
  • Wir haben keine getrennten Teams für Analyse, Entwicklung und Test. Wir lieben selbstorganisierte cross-funktionale Teams.
  • Niemand muss in einer Software-Fabrik arbeiten. Wir reden miteinander und entwickeln das unserer Meinung beste Produkt.

Trotzdem gibt es in agilen Prozessen den Bedarf für Anforderungsanalyse, Stakeholder-, Architektur- und Lizenzmanagent, auf jeden Fall in großen Unternehmen. Eine agile Projektorganisation bewegt sich immer in einem Spannungsfeld zwischen Selbstorganisation der Entwickler, verbunden mit der vollständigen Kontrolle über die Implementierung ihrer Komponenten, und der Einschränkung der Vielfalt der Lösung aufgrund übergreifender Ziele, internationaler Normen oder unternehmensweiter Vorgaben. Immer kontrovers!

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Architekturentwurf

Der Reise-Butler ist die Smartphone-App für den wissbegierigen Reisenden und Fallbeispiel für die Methode CARDS+.

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Dokumentieren mit Blaupause

Programmieren ist ein kreativer Prozess, in vielen Bereichen ist aber handwerkliches Geschick notwendig. Vergleichen wir Tätigkeiten in der Software-Entwicklung beispielsweise mit dem Hausbau, dann erkennt man manche Parallelen. In beiden Disziplinen reden wir vom Architekturstil und benutzen Baupläne. Viele Bauteile sind vorgefertigt und werden nur verbaut. Werkzeuge spielen eine wichtige Rolle. In beiden Bereichen nutzen wir bewährte Praktiken und Methoden.

Dokumentieren mit Blaupause

Aus dieser Motivation heraus habe ich Domain-Driven Design (kurz DDD) und ARC42 im Zusammenspiel mit CARDS+ etwas genauer betrachtet.

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Die Architektur eines Software-Produktes ist das Ergebnis von Entscheidungen.

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Was beschreibt der Baustein Domain?

Software hat immer eine Struktur, unabhängig vom Architekturstil. Sind es bei monolithischen Systemen noch Schichten und Module, reden wir bei service- oder nachrichten-orientierten Systemen ganz allgemein von Diensten. Ein Dienst hat öffentliche Schnittstellen und eine Aufgabe. Schichten und Module werden zu Details der Implementierung eines Dienstes. Beim Domain-Driven Design (kurz DDD) nutzen wir den Begriff Module, um Ordnung und Übersichtlichkeit in ein Modell zu bringen. Ein weiterer Treiber für eine Struktur ist die Verwaltung von Code. Wir organisieren Code in Build-Projekten (z.B. mit gradle oder maven) und speichern Versionen davon in einem Code-Repository (z.B. git).

Kurz gesagt, es gibt eine ganze Reihe von Konzepten und Ansätzen, mit der wir eine Software strukturieren können. Ziel ist immer, die Komplexität der Software in den Griff zu bekommen, einen Überblick zu behalten.

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Was beschreibt der Baustein Entity?

Unabhängig vom Architekturstil gibt es in jedem System Fachklassen bzw. ganz allgemein Informationsobjekte. Diese Objekte sind Datenspeicher (“etwas, das existiert”) oder repräsentieren einen aktuellen Zustand im System. Ein Informationsobjekt ist häufig mit einer Identität verbunden. Jede Software hat zum Ziel, Probleme innerhalb eines Fachgebiets – der Domäne – für ihre Nutzer zu lösen. Beim Domain-Driven Design (kurz DDD) geht es nicht nur um die technische Umsetzung, sondern auch um unsere Denkweise beim Entwurf des Systems. DDD zusammen mit CARDS+ eröffnet weitere Optionen. Informationsobjekte (Entity und Aggregate) aus dem DDD sind eine ideale Ergänzung zum entsprechenden Begriff im Glossar. Das ist immens wichtig für die Bildung eines gemeinsamen Vokabulars im Projekt. Die gemeinsame Sprache ist ein wichtiges Ziel von CARDS+ und DDD.

Spannend ist noch die Frage, ob wir bei der Implementierung des Domänenmodells die Begriffe ins Englische (der lingua franca der Entwickler) übersetzen sollen. Meine persönliche Empfehlung ist, keinen Begriff der Domäne zu übersetzen. Eine Übersetzung ins Englische widerspricht der Idee, dass Entwickler und Domänenexperten die selbe Sprache sprechen.

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Was beschreibt der Baustein Event?

Das reaktive Manifest ist der Versuch, die Werte für einen Architekturstil zu definieren, der das Ziel verfolgt, robuste, fehlertolerante und gut skalierbare Systeme zu schaffen. Nachrichten-orientierte Kommunikation zwischen den Diensten ist ein weiteres wichtiges Ziel dieses Architekturstils. Viele dieser Ziele erreichen wir durch die Nutzung moderner Technologien für die Nachrichtenverteilung, z.B. Kafka oder RabbitMQ, und Nachrichtenverarbeitung, z.B. Storm oder Flink.

Nachrichten sind ein wesentlicher Bestandteil der Schnittstelle solcher Dienste. Wie bei jeder anderen Schnittstelle machen wir uns vor der Entwicklung Gedanken, wie wir sie gestalten, technisch und fachlich. Bei Nachrichten legen wir fest, welche Eigenschaften so eine Nachricht hat. Nachrichten nutzen wir, um einen aktuellen Zustand oder eine Veränderung eines Zustandes zu melden. Nachrichten werden gruppiert (z.B. nach Ort oder Zeit), können zu größeren Nachrichten aggregiert oder in viele kleine Nachrichten zerlegt werden. Manche Nachrichten haben eine Gültigkeit und werden verworfen, wenn sie veraltet sind.

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Microservice architectures can lead to easier to change, more maintainable systems which can be more secure, more scalable and stable than previous designs.
Sam Newman

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Microservices are a self-contained and easily understandable realization of domain logic, highly independent of each other.
Adam Bien

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The microservice architectural style is an approach to developing a single application as a suite of small services, each running in its own process and communicating with lightweight mechanisms.
Martin Fowler
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