Der Reise-Butler ist die Smartphone-App für den wissbegierigen Reisenden und Fallbeispiel für die Methode CARDS+.


Trotz Pause denkt Moritz über die vergangene Diskussion nach. Besonders die Aufgabe der Studenten, einen Projektplan und ein Pflichtenheft zu erstellen, beschäftigt ihn. Da fällt ihm ein Beitrag mit dem Titel “Die große Chance” ein.

Mit CARDS+ eröffnen wir uns die große Chance, eine inkrementell erstellte Produktdokumentation durch selektiven Export in die Form altbekannter Strukturen wie Lastenheft, Pflichtenheft oder Schnittstellenbeschreibung zu transformieren.

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Das Wiki wäre damit die Grundlage für das Pflichtenheft. Eine echte Win-Win-Situation! Die Studenten sind motiviert, im Wiki zu arbeiten. Moritz bekommt die Dokumentation, die er sich wünscht. Mit dieser Idee gerüstet beendet Moritz die Pause.

« Ich möchte gerne das Thema Dokumentation noch einmal aufgreifen bzw. euch einen Vorschlag machen. Fakt ist doch, dass ihr aus zwei guten Gründen ein Pflichtenheft erstellen müsst. Erstens braucht es die Verwaltung der TU, um die Leistungsvereinbarung mit eMundo abzuschließen. Zweitens braucht ihr selbst es für eine positive Beurteilung. Richtig soweit? »

Alle Studenten nicken.

« Meine Idee sieht so aus. Wir nutzen das Wiki, speziell die Bausteine Topic, Epic und Case und exportieren sie als Pflichtenheft. Die Topic-Seiten sind praktisch fertig, mit den Epic-Seiten habe ich bereits begonnen, fehlen noch Case-Seiten. Eure Mitarbeit im Wiki ist allerdings erforderlich. Ich kann euch aber sehr gut unterstützen. Als Vertreter von eMundo stimme ich mit euch den Umfang des Produktes ab. Als Coach für CARDS+ helfe ich euch beim Schreiben der Inhalte und übernehme die Aufgabe, das Pflichtenheft zu exportieren. Was sagt ihr? »

Wieder ist Julius der Erste, der antwortet. « Verstehe ich dich richtig, dass wir kein Pflichtenheft schreiben, sondern nur im Wiki arbeiten. Du kannst uns dann einen Teil des Wiki als Pflichtenheft exportieren. »

« Ja, so war mein Vorschlag. »

« Ich finde die Idee klasse », sagt Anne. « Das Pflichtenheft müssen wir sowieso schreiben. Mit deiner Vorarbeit sparen wir uns sogar Zeit. »

Richard fragt nach: « Und du hast schon einmal so einen Export gemacht? »

« Tatsächlich habe ich in meinem letzten Projekt einen Export aus dem Wiki für Schnittstellenbeschreibungen verwendet. Auch hier spielen die Bausteine Epic und Case eine wichtige Rolle, ergänzt um die mehr technisch motivierten Bausteine Service, Entity und Event. »

Mit steigendem Interesse fragt Richard weiter: « Wie funktioniert das? Ich habe mal einen PDF-Export aus Confluence gesehen. Der sah nicht so schick aus. »

« Confluence hat eine Standardfunktion für Drucken und Exportieren. Das Ergebnis ist wirklich nicht sehr schick, wie du sagst. Die Idee von Scroll-Office ist anders. Der Inhalt aus dem Wiki wird in ein Word-Template übertragen und schaut dementsprechend professionell aus”, erklärt Moritz und ergänzt an Richard gerichtet: “Wenn du magst, machen wir gemeinsam einen Export. Ich habe bereits ein Template erstellt. Dann siehst du, wie Scroll-Office funktioniert. »

In der weiteren Diskussion vereinbaren sie, dass die Erstellung des Pflichtenheftes aus dem Wiki mit Scroll-Office die Aufgabe von Richard wird. Anne und Georg wollen sich zusammen mit Moritz um die Erfassung der Epic– und Case-Seiten für das Pflichtenheft kümmern. Den Architekturentwurf machen Julius und Tim.

An Julius und Tim gerichtet gibt Moritz noch den Hinweis, dass sie alle untersuchten Plattformen oder Bibliotheken als Modul erfassen und Entscheidungen für ein bestimmtes Modul mit dem Baustein Decision dokumentieren müssen. Richard hat die Aufgabe mitgenommen zu klären, ob diese Entscheidungen ebenfalls in das Pflichtenheft gehören.

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