Der Reise-Butler ist die Smartphone-App für den wissbegierigen Reisenden und Fallbeispiel für die Methode CARDS+.


Eine Idee ist die eine Sache, ihre Umsetzung eine andere. Moritz weiß, dass es ein langer Weg ist, aus der Idee des Reise-Butlers ein Produkt zu machen. Er will es aber probieren. In den agilen Methoden der Software-Entwicklung sieht er seine Chance. Scrum begleitet Moritz schon seit vielen Jahren. Er war Teil eines Scrum-Teams sowohl als Entwickler als auch als Product-Owner. Die Wirksamkeit von Scrum als Werkzeug steht für ihn außer Frage, er vertraut der agilen Methode. Ob Scrum die richtige Wahl ist, hängt nach seiner Erfahrung ganz stark von den Menschen im Projekt ab. Scrum ist einfach, erfordert aber ein großes Maß an Disziplin. Für die erfolgreiche Einführung und Durchführung von Scrum benötigt eine Projektorganisation eine ganze Menge Vertrauen der Stakeholder. Innerhalb der Projektorganisation müssen die Rollen richtig besetzt werden. Jeder Projektmitarbeiter muss seine Möglichkeiten im Rahmen von Scrum kennen, muss in seiner Rolle Grenzen respektieren und Pflichten akzeptieren.

Das Thema Dokumentation bei agiler Software-Entwicklung durfte Moritz schon mehrfach in Scrum-Teams kontrovers diskutieren. Das Spektrum ist breit.

« Lesbarer Code ist besser als Dokumentation », sagen die Einen.

« Das Backlog ist genug Dokumentation », behaupten Andere.

« Funktionierende Software ist wichtiger als umfassende Dokumentation. «, ist einer der Werte des agilen Manifests.

Dokumentation muss angemessen sein. Das bedeutet für Moritz, dass sie gebraucht wird, also Leser hat, und hilfreich, vollständig und korrekt ist. Vermutlich sogar in dieser Reihenfolge. Dokumentation als Alibi möchte er verhindern. Aber in vielen großen Unternehmen wird der Umfang der Dokumentation durch Vorgaben und Richtlinien bestimmt.

Moritz entscheidet sich für die Methode CARDS+. Die Methode kennt er schon. Er weiß, er kann sie sofort einsetzen, noch bevor es ein Projekt gibt. Sie wird ihm helfen, seine Dokumentation in einem Wiki inkrementell zu erstellen.

Die Methode CARDS+ ist ein agiler Ansatz, um Wissensmanagement in Software-Projekten richtig zu organisieren und zielgerichtet und inkrementell zu dokumentieren. Mit einer festen Struktur in einem Wiki und Prinzipien und Praktiken der Entwickler bringen wir Effizienz und Qualität in die Erstellung und Pflege einer Produktdokumentation.

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Das Wiki ist für Moritz ein sehr wichtiges Werkzeug. Er kann und will jederzeit an den Inhalten arbeiten, auch unterwegs. Moritz entscheidet sich für Confluence. Sein Arbeitgeber, die eMundo GmbH, betreibt eine eigene Installation. Dort kann er einen Bereich für die Produktdokumentation des Reise-Butlers einrichten.

Confluence vom australischen Hersteller Atlassian ist ein leistungsfähiges Wiki. Ein Confluence-Bereich ist sehr gut geeignet für den Aufbau einer Produktdokumentation. Confluence hat alle Funktionen, die notwendig sind für die Umsetzung der Methode CARDS+.

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Den Baustein Topic will Moritz nutzen, um die Vision des Reise-Butlers zu strukturieren. Wichtige Randbedingungen wie die Beschränkung auf Android und iOS erfasst er mit dem Baustein Decision. Ganz wichtig ist ihm ein Glossar. Er will sich so ganz früh auf eindeutige Begriffe festlegen, die ihm wichtig sind.

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