Der Reise-Butler ist die Smartphone-App für den wissbegierigen Reisenden und Fallbeispiel für die Methode CARDS+.


Moritz beschließt, die Idee des Reise-Butlers aufzugreifen und eine erste Vision einer App zu entwickeln. Dazu stellt er sich folgende Fragen:

  1. Wer sind die Nutzer für das Produkt?
  2. Warum sollten sie das Produkt haben wollen?
  3. Was macht das Produkt einzigartig?
  4. Welche Ziele soll das Produkt erfüllen?

Frage 1 ist leicht zu beantworten: Reisende in Zügen, Bussen, Beifahrer im Auto. Die App ist für jene Reisende, die sich für die vorbeiziehende Welt interessieren. Was gleichzeitig die Antwort auf Frage 2 ist. Zur Beantwortung von Frage 3 will er sich Zeit für eine Recherche im Internet und in den App-Stores von Google und Apple nehmen. Dabei legt er sich gleichzeitig fest, nur auf die beiden Smartphone-Plattformen von Google (Android) und Apple (iOS) zu setzen. Die Antwort auf Frage 4 ergibt sich aus der ursprünglichen Idee. Die App muss einen Reisenden in die Lage versetzen, schnell und sicher vorbeiziehende Sehenswürdigkeiten (also Gebäude, Landmarken oder Berggipfel) zu erkennen und ihm Zusatzinformationen aus dem Internet bereitzustellen. Sie muss leicht zu bedienen und schnell einsatzbereit sein, weil das vorbeiziehende Objekt nicht sehr lange sichtbar ist, besonders bei schnell fahrenden Zügen. Aus diesem Grund reicht es nicht, Objekte nur durch die Kamera zu identifizieren. Die App muss Kenntnis über den Verlauf der Reise haben, z.B. Start- und Zielort, Umstiege oder interessante Orte in der Umgebung der Strecke.

« Ich würde so eine App verwenden », denkt er sich und zeigt sich mit dieser ersten Vision schon recht zufrieden.

Wenn die App jedoch Realität werden soll, muss Moritz daraus ein Projekt machen. Er muss eine Grundlage schaffen, um Unterstützer zu finden. Einen Namen für das Projekt hat er aber: Der Reise-Butler.

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