Die Organisation muss dokumentierte Informationen über Entwicklungseingaben aufbewahren.
ISO 9001, Kapitel 8.3

Unabhängig von der Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 (2015) ist die Aufbewahrung von IT-Vorgabedokumenten (=Entwicklungseingaben) für die Produktion von Software eine Anforderung, die von jedem professionell arbeitenden Unternehmen in der IT-Branche umgesetzt wird.

Wir setzen in den meisten Entwicklungsprojekten agile Prozessmodelle ein. Anforderungen des Kunden werden als Storys in einem Backlog in Jira erfasst, priorisiert und in Sprints umgesetzt. Setzt das Projekt CARDS+ ein, wird das agile Prozessmodell genutzt, um eine Produktdokumentation inkrementell zu entwickeln.

Agile Methoden beinhalten immer ein schrittweises Voranschreiten. Als agile Methode profitiert CARDS+ von den Erkenntnissen aus der inkrementellen Entwicklung und nutzt die Vorteile durch kontinuierliche Verbesserung.

Weiterlesen auf cardsplus.info

CARDS+ tritt mit dem Versprechen an, die Erstellung und Pflege einer qualitativ hochwertigen Produktdokumentation zu ermöglichen. CARDS+ ist kein Vorgehensmodell, kein Prozess. Aus diesem Grund kann CARDS+ auch in agile Prozessmodelle für die Entwicklung von Software integriert werden.

Weiterlesen auf cardsplus.info

Eine agile Organisation verankert agile Arbeitsweisen und eine nachvollziehbare Diskussion über Werte im Projekt. Die Methode CARDS+ ist in so einer Organisation eine Möglichkeit, Entscheidungen, Ergebnisse und Erkenntnisse für alle Projektmitarbeiter in einem Wiki verfügbar zu machen.

Weiterlesen auf cardsplus.info

CARDS+ ist eine agile Methode zum Erstellen und Pflegen einer Produktdokumentation mit SystembeschreibungArchitekturdefinition und Glossar. Der Fokus liegt auf der Sicherung von Wissen, fachlich wie technisch.

Weiterlesen auf cardsplus.info

Ein phasenorientierter Entwicklungsprozess in Reinform wird bei uns nicht mehr praktiziert! Trotzdem gibt es immer wieder Anforderungen eines Kunden in Form eines Lasten- oder Pflichtenheftes. Die Unterlagen werden einerseits als Teil der Projektdokumentation abgelegt. Bei der Anwendung von CARDS+ werden die Unterlagen analysiert und in eine Systembeschreibung mit den Bausteinen Topic, Epic und Case überführt – am besten schrittweise, passend zur inkrementellen Entwicklung.

Durch einen Test oder vom Kunden identifizierte Defekte oder Probleme werden ebenfalls in Jira erfasst. Ein Defekt beschreibt ein offensichtliches Fehlverhalten der Software, die im Widerspruch zur Spezifikation steht. Ein Problem ist ein vom Nutzer wahrgenommenes Fehlverhalten. Es kann ein Defekt sein, der während der Entwicklung nicht entdeckt wurde. Es kann aber  auch ein Verbesserungsvorschlag sein und zu einer neuen Anforderung führen.

Jira bietet einen Workflow für Defekte. Defekte können teilweise oder vollständig automatisiert erstellt werden.

Agile Entwicklungsprojekte erfordern ein hohes Maß an automatisierter Qualitätskontrolle. Ein wichtiges Werkzeug ist Continuous Integration (kurz CI). In sogenannten CI-Pipelines wird veränderter Code kompiliert und getestet, Metriken der Code-Qualität ermittelt, Artefakte veröffentlicht und Komponenten auf einer Integrationsumgebung installiert. In jeder CI-Pipeline besteht die Möglichkeit, das Scheitern eines Schrittes mit einen Defekt in Jira zu dokumentieren.

Weiterlesen auf developer.atlassian.com

Mail-In ist ein Verfahren, bei dem ein Kunde eine E-Mail mit einer Fehlermeldung oder einer Problembeschreibung in einem bestimmten Format an eine festgelegte E-Mail-Adresse sendet.

Weiterlesen auf developer.atlassian.com

Mit dem konsequenten Einsatz von Jira werden die wesentlichen Anforderungen der ISO 9001 bezüglich der für die Entwicklung von Software notwendigen Entwicklungseingaben  angemessen erfüllt. Erweiterungen von Jira bieten für das Management von Defekten und Problemen in einer Betriebsorganisation etablierte Workflows, wie sie beispielsweise in ITIL oder KCS definiert wurden.