Der Reise-Butler ist die Smartphone-App für den wissbegierigen Reisenden und Fallbeispiel für die Methode CARDS+.


Der Versuch, agile Projekte in die Lage zu versetzen, inkrementell zu dokumentieren, beschäftigt mich schon länger. Über persönliche Erfahrungen in Projekten der letzten drei Jahre konnte ich einen agilen Ansatz mit dem Namen CARDS+ entwickeln. Diese Methode unterstützt die Erstellung und Pflege einer Produktdokumentation bereits bei der Projektinitialisierung und begleitet Anforderungsanalyse, Entwicklung, Test und Betrieb. Mein Ansatz für agiles Wissensmanagement in einem Software-Projekt lässt sich gut mit anderen agilen Methoden und Vorgehensmodellen der Software-Entwicklung verbinden.

Mit CARDS+ wird schrittweises Dokumentieren eine kontinuierliche Tätigkeit der ganzen Projektorganisation. In meinem Blog habe ich über mittlerweile fast zwei Jahre viele Aspekte in diesem Themenbereich beleuchtet. Praktiken und Prinzipien der Entwickler beim Programmieren konnte ich auf Tätigkeiten beim Dokumentieren übertragen. Es gibt einen Satz von Bausteinen in einer festen Struktur, geeignet zur Umsetzung in einem Wiki. Mit den Bausteinen sind Projektmitarbeiter in der Lage, ihre spezifischen Ergebnisse aus der Anforderungsanalyse und Entwicklung unmittelbar als Produktwissen vollständig und nachhaltig zu sichern. Die Ergebnisse eines Prozessschrittes sind sofort für den nächsten Prozessschritt verwendbar.

Jetzt ist es an der Zeit, dass ich mich auf den praktischen Einsatz der Methode CARDS+ konzentriere. Ich möchte dazu eine Geschichte über ein fiktives Projekt zur Entwicklung einer Software für die Begleitung eines Reisenden mit einer Smartphone-App schreiben. Den Verlauf dieses Projektes nutze ich, um die Praxis bei der Verwendung der Bausteine in ganz alltäglichen Situationen zu illustrieren. Die Dokumentation dazu wird echt sein, das Software-Produkt entspringt aber allein meiner Fantasie.

Personen und Handlung sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten, lebender oder verstorbener Personen wäre reiner Zufall. Fühlt sich jemand im positiven Sinne angesprochen, freut mich das.

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