CARDS+

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Die Methode CARDS+ in der Theorie.

Feedback einfach so

Agile Entwicklungsmethoden haben sich aus der Erkenntnis entwickelt, dass sich Anforderungen für ein Produkt nie so exakt spezifizieren lassen, dass kein Spielraum für Interpretationen bleibt. Die Welt dreht sich während der Realisierung weiter. Was heute eine gute Idee ist, kann morgen schon ein alter Hut sein. Methoden wie Scrum setzen darum auf Feedback.

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Feedback durch Provokation

In der Software-Entwicklung arbeiten Menschen sehr intensiv zusammen. Über kurz oder lang entstehen in jedem Team Konflikte. Provozierte Konflikte sollten allerdings die Ausnahme sein. Provokation ist sehr häufig negativ belegt, man spricht von bewusstem oder unbewusstem Fehlverhalten und sozialer Inkompetenz. „provokare“ heißt „hervorrufen“, d.h. Provokation macht aufmerksam. Eine Provokation ist dann erfolgreich, wenn der Provozierte zu einer Reaktion genötigt worden ist. In diesem Beitrag möchte ich zeigen, wie die Veröffentlichung von Wissen in einem Wiki als eine Art Provokation einen positiven Effekt auf die Qualität einer Produktdokumentation erzielen kann.

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360-Grad-Feedback für die Dokumentation

Eher zufällig bin ich auf den Begriff 360-Grad-Feedback gestoßen. Wikipedia beschreibt es als Methode zur Einschätzung der Kompetenzen und Leistungen von Fach- und Führungskräften aus unterschiedlichen Perspektiven wie zum Beispiel aus dem Blickwinkel der Mitarbeiter, der Vorgesetzten, der Kollegen, Teammitglieder oder Kunden. Die größere Objektivität dieser Methode kommt dadurch zustande, dass eine Person sich selbst bewertet (Selbstbild) und gleichzeitig aus verschiedenen Perspektiven beobachtet und eingeschätzt wird (Fremdbilder).

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Umgebungsübersicht

In einem IT-System ist jede Komponente ein Knoten in einem mehr oder weniger komplexen Netzwerk. Eine Umgebungsübersicht ist ein zentraler Anlaufpunkt für die Betriebsorganisation, aber auch für Entwickler und Tester. Sie beinhaltet Informationen über die Version jeder Komponente, welche Komponente wie oft als Instanz existiert, wie viel Speicher sie verwendet oder wie ihr aktueller Zustand ist. Abhängig von der gewählten Architektur zeigt so eine Übersicht noch viele weitere Merkmale.

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Betriebsanweisungen

Es ist offensichtlich, dass ein Restaurant wesentlich effektiver (also gewinnbringender) funktioniert, wenn Köche und Kellner ihre Aufgaben beherrschen und gut zusammenarbeiten. Sowohl Koch als auch Kellner haben Aufgaben, die sie wiederholt ausführen. Der Koch muss die Erwartungen der Gäste des Restaurants erfüllen und die Speisen so zubereiten, wie sie in der Speisekarte stehen. Der Kellner muss wissen, wie er einen Tisch eindeckt und wie er Getränke und Speisen serviert. Das Konzept der DevOps überträgt diese Gedanken auf die agile Software-Entwicklung. Product-Owner (Chefkoch) und das cross-funktionale Scrum-Team (Entremetier, Gardemanger, Pâtissier und Saucier) liefern ein Produkt (Speisen). Die Betriebsorganisation (u.a. Kellner) definiert Qualitätsanforderungen, achtet auf die Einhaltung der Qualität des Produktes und macht es für die Nutzer (Gäste) verfügbar.

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Qualität sichtbar machen

In einem Vortrag über Herausforderungen und Ergebnisqualität der Pflege im Gesundheitswesen des 21. Jahrhundert war das Motto «Gutes tun und es gut tun». Die Autorin hat gleich zu Beginn ein paar sehr gute Fragen gestellt, die ich für die Methode CARDS+ und für die Frage der Autoren nach der Qualität einer Produktdokumentation adaptieren konnte:

  1. Wie wissen wir, dass wir es «gut tun»?
  2. Wissen alle Entwickler und Tester im Projekt, dass wir es «gut tun»?
  3. Weiß die Betriebsorganisation, dass wir es «gut tun»?
  4. Wissen die Stakeholder und Nutzer, dass wir es «gut tun»?

Die Antwort bei Punkt 1 ist noch leicht zu beantworten. Im agilen Umfeld, speziell bei Scrum, gibt es die sogenannte «prime directive»:

Regardless of what we discover, we understand and truly believe that everyone did the best job they could, given what they knew at the time, their skills and abilities, the resources available, and the situation at hand.
Norman L. Kerth

Punkt 1 ist unser Ziel und wir glauben fest daran, dass jeder sein bestes dazu tut. Schaffen wir es, alle Personengruppen als Leser unserer Produktdokumentation zu gewinnen, dann können wir jede Frage mit einem klaren Ja beantworten.

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