In der Methode CARDS+ unterscheiden wir nicht mehr wesentlich zwischen programmieren und dokumentieren. Wir haben festgestellt, dass bewährte Praktiken eines “modernen” Entwicklers sehr leicht auch von Autoren einer Produktdokumentation angewendet werden können.

Prüfbar

Wir nutzen Reviews, um früh Lücken und Fehler in den Dokumenten zu finden. Durch die klare Struktur und die Regeln für Inhalt und Form kann jeder Leser zielgerichtetes und nachvollziehbares Feedback geben. Saubere Dokumente sind wie sauberer Code ein Ziel der Methode CARDS+. Laufendes Feedback hilft uns hier.

Verständlich

Eine gemeinsame Sprache im Projekt ist ein Erfolgsfaktor für die Qualität einer Dokumentation. Durch Glossar und Fachklassen werden wichtige Begriffe eindeutig definiert und ausreichend erklärt. Viele Techniken, die sich mit der Verwendung von User-Stories entwickelt haben, sind ohne Einschränkung für Topic, Epic und Case anwendbar.

Praktisch

Dokumentieren ist in großen Teilen ein Handwerk. Projektmitarbeiter müssen schnell in die Lage versetzt werden, das Wiki zu benutzen und bei der Erstellung von Inhalten Beiträge zu leisten. Jeder Mitarbeiter beginnt als Leser. Er ist von Anfang an aufgefordert, aktiv durch Feedback mitzuarbeiten. Unerfahrene Autoren erkennen Fehler und Lücken in ihren Texten ebenfalls durch Feedback. Und sie lernen bei der Durchführung von Reviews anderer Texte von diesen Autoren.

Wertvoll

Die erstellte Produktdokumentation muss gewinnbringend im Projekt einsetzbar sein. Sie muss einen Wert für alle Projektmitarbeiter haben. Wichtig für eine langfristig gut gepflegte Dokumentation ist auch die Wertschätzung durch die Mitarbeiter. Nur dann gibt es auch das notwendige Interesse für Feedback und die Bereitschaft zur Durchführung von Reviews.