CARDS+

Month: February 2017

Confluence-Tip Seiten sicher löschen

Eine Produktdokumentation für ein erfolgreiches Software-Produkt wird über eine lange Zeit gepflegt. Hygiene ist darum sehr wichtig. Wie Entwickler toten Code identifizieren und entfernen, so muss jeder Autor darauf achten, Inhalte zu entfernen, die nicht mehr gültig sind. Zur Erhaltung der Qualität der Produktdokumentation muss er manchmal ganze Seiten löschen. Im Bereich der kurzlebigen Projektdokumentation (z.B. Besprechungsprotokolle, Analyseergebnisse, Statusübersichten, Berichte an das Management) passiert es immer wieder, dass Links auf Seiten der Produktdokumentation existieren, die ein Autor löschen will.

Die folgenden Standardfunktionen von Confluence werden zu einem einfachen Workflow für sicheres Löschen kombiniert. Damit kann ein Autor sicher feststellen, dass eine Seite nicht mehr aktiv genutzt wird. Falls es eine Verknüpfung gibt, kann er herausfinden, in welcher anderen Seite sich dieser Link befindet. So kann er andere Autoren informieren, bevor er seine Seite löscht.

Ein Seite kann in Confluence ganz leicht von jedem Nutzer gelöscht werden, der das Recht zum Bearbeiten der Seite hat. Sie werden von Confluence nicht endgültig gelöscht, sondern in den Papierkorb (trash) verschoben. Die Seite ist danach für Nutzer nicht mehr sichtbar. Gelöschte Seiten können aus dem Papierkorb von einem Nutzer wieder hergestellt werden. Das geht nur solange, bis der Papierkorb manuell geleert wird.

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Eine Seite wird in Confluence verschoben, indem die übergeordnete Seite geändert wird. Anders als beim Löschen einer Seiten werden mit der Seite auch alle Unterseiten verschoben.

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Verwaiste Seiten (orphaned pages) sind Seiten ohne übergeordnete Seite. Sie sind in der normalen Ansicht von Confluence für den Nutzer nicht sichtbar.

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Der Zugriff auf Seiten (page restriction) kann in Confluence einfach und schnell beschränkt werden.

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Confluence-Tip Seiteninformationen nutzen

Ein Wiki lebt von der Dynamik in den Inhalten. Leser erwarten von den Autoren, dass Informationen im Wiki optimal aufbereitet sind. Zusammenhänge sind wichtig, gleiches Wissen wird an unterschiedlichen Stellen vermittelt. Die große Gefahr bei einem Wiki ist das Kopieren von Inhalten. Genau wie eine Papierkopie ist eine kopierte Information falsch oder veraltet, sobald sich die originale Information ändert. Confluence bietet darum eine Reihe von Funktionen, mit denen Seiten miteinander verknüpft werden. Aber was noch viel wichtiger ist: Confluence bietet auch eine Funktion, um den Überblick über die Verknüpfungen zu behalten.

Der einfachste Fall einer Verknüpfung (Link) von zwei Seiten in Confluence. Ein Link ist ein farblich hervorgehobener Text. Durch Klick auf den Link wird ein Leser auf die andere Seite geleitet.

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Das Makro “Seiten einschließen” (“Include Page”) ist die elegante Variante einer Verknüpfung zweier Seiten in Confluence. Ohne zusätzlichen Klick sieht ein Leser einen Text oder ein Bild an verschiedenen Stellen. Der Autor muss den Inhalt aber nur an einer einzigen Stelle pflegen.

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Qualität sichtbar machen

In einem Vortrag über Herausforderungen und Ergebnisqualität der Pflege im Gesundheitswesen des 21. Jahrhundert war das Motto «Gutes tun und es gut tun». Die Autorin hat gleich zu Beginn ein paar sehr gute Fragen gestellt, die ich für die Methode CARDS+ und für die Frage der Autoren nach der Qualität einer Produktdokumentation adaptieren konnte:

  1. Wie wissen wir, dass wir es «gut tun»?
  2. Wissen alle Entwickler und Tester im Projekt, dass wir es «gut tun»?
  3. Weiß die Betriebsorganisation, dass wir es «gut tun»?
  4. Wissen die Stakeholder und Nutzer, dass wir es «gut tun»?

Die Antwort bei Punkt 1 ist noch leicht zu beantworten. Im agilen Umfeld, speziell bei Scrum, gibt es die sogenannte «prime directive»:

Regardless of what we discover, we understand and truly believe that everyone did the best job they could, given what they knew at the time, their skills and abilities, the resources available, and the situation at hand.
Norman L. Kerth

Punkt 1 ist unser Ziel und wir glauben fest daran, dass jeder sein bestes dazu tut. Schaffen wir es, alle Personengruppen als Leser unserer Produktdokumentation zu gewinnen, dann können wir jede Frage mit einem klaren Ja beantworten.

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Qualität durch Beschränkung

Agile Entwicklung mit Scrum hat aus gutem Grund Regeln, die alle einzuhalten sind. Scrum ist es nur, wenn die drei Rollen Product-Owner, Scrum-Master und Team besetzt sind, das Team in regelmäßigen Sprints ein Product-Backlog abarbeitet und kontinuierlich Produktinkremente liefert. Jeder Sprint wird gemeinsam geplant (Refinement, Planning). Am Ende jedes Sprints gibt es eine Präsentation der Sprint-Ergebnisse (Review). Nur so funktioniert Scrum. Eine Vereinfachung (z.B. Weekly statt Daily) birgt das Risiko, dass das Vorgehen nicht mehr die gewünschten Ergebnisse liefert. Jede grundsätzliche Veränderung führt dazu, dass die Methode nicht mehr funktioniert. Die Änderung der Sprint-Ziele während des Sprints wird gerne als besonders agil bezeichnet. Mit Scrum hat diese Art der Agilität aber nichts zu tun.

Gleiches gilt auch für CARDS+. Die Struktur des Wiki, die Bausteine und Prinzipien und Praktiken sind aufeinander abgestimmt. Nur im Wiki kann inkrementell dokumentiert werden. Die Bausteine sind so gestaltet, dass Wissen schrittweise erfasst wird, vom Groben ins Feine. Code und Test werden berücksichtigt und definieren die Grenzen der Produktdokumentation.

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