Leser schnell erklärt

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Methode

Rollen­bild

Ein Leser nutzt das Wiki als Hilfs­mittel zur Erfül­lung seiner Auf­gaben in der agilen Soft­ware-Ent­wick­lung. Das Wiki ist für Leser eine unver­zicht­bare Quelle für Pro­dukt­wissen. Darum ist es wich­tig, dass jeder Leser berech­tigt ist, im Wiki Seiten zu lesen und zu kommen­tie­ren. Jeder Leser wünscht sich Infor­matio­nen gut aufbe­reitet und ver­ständ­lich. Er möchte eine Doku­men­tation mit einer nach­vollzieh­bare Struk­tur. Das ist Erwar­tungs­manage­ment im Kleinen.

Der Auf­trag­geber ist Leser

Ein Auf­trag­geber hat ein star­kes Inter­esse am Pro­dukt. Bei agiler Soft­ware-Ent­wick­lung wird der Auftrag­geber einge­laden, Feed­back zu jedem Pro­dukt­inkre­ment zu geben. Darum ist es nahe­liegend, jedem Auf­trag­geber auch die Möglich­keit zu geben, als Leser die Kommen­tar­funktion im Wiki zu nutzen, um jeder­zeit Feed­back zur Pro­dukt­doku­men­tation geben zu können.

Ein Redak­teur ist Leser

Ein Redak­teur erstellt Betriebs­anweisun­gen, Hand­bücher, Online-Hil­fen, Trainings- und Ver­triebs­unter­lagen für das Pro­dukt. Seine zen­trale Auf­gabe ist es, das IT-System für inter­essierte Par­teien ver­ständ­lich und ziel­gruppen­orien­tiert zu erklä­ren. Je besser ein tech­nischer Redak­teur das IT-System ver­steht, desto besser werden seine Ergeb­nisse. Die Pro­dukt­doku­men­tation ist dadurch ein unver­zicht­barer Teil der Unter­lagen, die ein Redak­teur für seine Arbeit benötigt. Ein Zugang zum Wiki als Leser ist daher eine Vor­aus­setzung für seine Arbeit. Durch sein Feed­back bekommt die Pro­dukt­doku­men­tation die not­wendig Quali­tät. Eine Kommen­tar­funktion im Wiki ist daher unver­zicht­bar für diese Leser­gruppe.

Ein Ver­tre­ter des Teams ist Leser

Jede Per­son im Team, also jeder, der etwas mit Ent­wick­lung oder Test des Pro­dukt zu tun hat, hat auch eine Meinung zum Pro­dukt. Die Pro­dukt­doku­men­tation ist dadurch ein unver­zicht­barer Teil der Unter­lagen, die jede Person für ihre Arbeit im Team benötigt. Ein Zugang zum Wiki als Leser ist für Ent­wick­ler und Tester daher eine Grund­voraus­setzung für ihre Arbeit. Durch sein Feed­back bekommt die Pro­dukt­doku­men­tation die not­wendig Quali­tät. Eine Kommen­tar­funktion im Wiki ist daher unver­zichtbar für diese Leser­gruppe.

Ein Ver­tre­ter der Nutzer ist Leser

Nutzer sind am Ende aus­schlag­gebend für den Erfolg einer Soft­ware. Sie sind in vielen Fällen auch Exper­ten, die sehr genau wissen, wie ein Pro­zess aktuell funktio­niert, welche Pro­bleme existie­ren und wie sie umgan­gen werden. Das sind alles sehr wert­volle Infor­matio­nen, die wich­tige Impulse für die nächsten Pro­dukt­inkre­mente geben. Und sie können ein Kri­terium für die Prio­risie­rung des Back­logs durch den Pro­dukt­verant­wort­lichen sein.

Die Projektmitarbeiter sind Leser

Jede Person der Projektorganisation, also jeder, der etwas mit dem Produkt zu tun hat und damit auch eine Meinung hat, ist ein Leser.

Der technische Redakteur ist Leser

Technische Redakteure in der IT erstellen Benutzerhandbücher und Online-Hilfen, Trainings- und Vertriebsunterlagen und andere Dokumentationen. Sie bilden die Brücke zwischen Projekt und Nutzer. Ihre zentrale Aufgabe ist es, Software für Nutzer verständlich zu machen, aber auch für jene Mitarbeiter im Unternehmen, die für Schulung und Hotline, Betrieb und Wartung zuständig sind. In vielen Fällen beschränkt sich ihre Mitarbeit im Wiki aber auf Feedback.

Ein Stakeholder ist Leser

Stakeholder haben großes Interesse an der Produktdokumentation. Es ist abhängig von der Projektkultur, ob Stakeholder als Leser auch aktiv Feedback geben dürfen. Bei agiler Software-Entwicklung werden Stakeholder zum Review-Meeting eingeladen, um Feedback zum Produktinkrement zu geben. Dann ist es doch naheliegend, einem Stakeholder die Möglichkeit zu geben, jederzeit Feedback als Kommentar zu geben.

Ein Nutzer ist Leser

Nutzer sind am Ende ausschlaggebend für den Erfolg eines Software-Produktes. Sie sind in vielen Fällen auch Experten, die sehr genau wissen, wie ein Prozess aktuell funktioniert, welche Probleme existieren und wie sie umgangen werden. Das sind alles sehr wertvolle Informationen, die wichtige Impulse für die nächsten Produktinkremente geben. Und sie können ein Kriterium für die Priorisierung des Backlogs durch den Product-Owner sein.